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Name: |
Simon Middendorf |
Beruf: |
Student und ab März 2012 Prozessmanager und Notfallbeauftragter bei der Sparkasse Emsland |
Wohnort: |
Emsland und Ostfriesland |
E-Mail: |
info@carp-news.de |
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Meine Kindheit verbrachte ich im Emsland, welches wunderbare Seen aber auch Fließgewässer wie die Ems beherbergt.
Dadurch das mein Großvater einen kleinen See hat , der einen guten Bestand von Schleien und Karpfen aufweist und er ebenfalls Angler war, fing meine Leidenschaft zum Angeln sehr früh an. Ich war gerade mal 6 Jahre alt, als ich meinen ersten Fisch fangen konnte.
Leider war das Angeln in meinem Heimatort nicht so, wie viele von euch es kennen. Den Hauptbestand des Vereinssees bildeten ausgesetzte Forellen und Satzkarpfen, die direkt nach dem Besatz bei Veranstaltungen wieder rausgefischt wurden. Das Angeln glich dem Angeln in Forellenseen, für die man pro Stunde oder Kilogramm einen gewissen Betrag zahlt. Früh habe ich gemerkt, dass diese Art der Angelei gerade für die Senioren und Rentner im Verein ausgelegt wurde. Das Hegefischen mit der Feeder-, Match- oder Kopfrute wurde so gut wie gar nicht praktiziert, was meiner Meinung nach zum Nachteil der Kinder- und Jugendgruppe ist, die mit einer Stipprute in der Hand dem heimischen Friedfisch näher kommen würden.
Im Alter von ca. 13 Jahren kauften mein Freund und ich uns die ersten Matchruten mit einer Länge von 4,20m und einem Wurfgewicht von nur 12 Gramm, mit der das Angeln eine ganz neue Bedeutung für mich bekommen hatte. Die Spezialisierung auf den Friedfisch brachte mich im Endeffekt auf das Karpfenangeln, da hin und wieder ein Bartelträger meinen Maden nicht widerstehen konnte. Anfangs stellte ich dem Karpfen noch mit dem herkömmlichen Angelgerät nach, was ich seiner Zeit zum Forellenangeln genutzt hatte. Rod Pod, Swinger, Abhakmatte etc. waren mir noch recht unbekannt, denn woher sollte ich so eine Ausrütung auch kennen? Irgendwann kam ich dazu, den Karpfen beim Sonnen aufzulauern und diesen mit Schwimmbrot zu überlisten, was auch so gut wie immer geklappt hat, da sie diese Methode wahrscheinlich noch nicht kennen gelernt hatten. Nachdem ich im meine Fachhochschulreife abgelegt habe, bin ich zum Studieren nach Wilhelmshaven gezogen und habe die Praxis meines Hobbys ein wenig vernachlässigt. Dafür wurde aber entsprechende Fachliteratur zum Thema Karpfenangeln, sowie etliche Foren und Internetseiten durchstöbert, um mein Wissen über diese Art der Angelei zu vertiefen.
Im Jahr 2010 habe ich damit begonnen eine Webseite und eine Facebook-Fanpage zu erstellen, was mir sehr viel Zeit gekostet-, aber dennoch sehr viel spaß gemacht hat. CARP-NEWS.de war geboren und wird kontinuierlich mit Berichten sowie Tipps und Tricks zum nachmachen gefüttert. Da ich beim Karpfenangeln viele Freunde kennengelernt habe, die das Hobby genauso intensiv ausüben wie ich, verstärken nun Timo Bloms und Frank Dayen das „Carp-News-Team“, worüber ich mich sehr freue.
Mein Studium neigt sich nun nach knapp 4 Jahren dem Ende zu, sodass ich keine Klausuren mehr schreiben muss und zu meiner Freundin nach Leer im Ostfriesland gezogen bin. Dadurch, dass Ostfriesland viele Seen mit gutem Karpfenbestand hat, konnte ich dort meine ersten Karpfen über 20 Pfund fangen. Diesen „Personal Best“ konnte ich dann in 3 Stunden ganze 3 mal überbieten, sodass ich innerhalb weniger Stunden einen 20, 21, 22, 24 Pfund Karpfen fangen konnte.
Dies war eine ganz neue Erfahrung für mich, da in meinem Heimatort wie schon angesprochen oftmals nur Satzkarpfen bis 14 Pfund zu fangen waren.
Nur wenige Monate später konnte ich einen wunderbaren Schuppenkarpfen von 28 Pfund fangen, was für viele wahrscheinlich kein Thema ist, für mich aber schon eine große Hausnummer.
Bis heute stelle ich mit meinen Team-Kollegen an meist schwierigen Gewässern dem Karpfen nach. Dies sind oftmals Altarme von Flüssen, die durch versunkene Bäume, große Kraut- und Seerosenfelder ein reines Naturerlebnis bieten. Dies ist meiner Meinung nach das Besondere, was das Karpfenangeln aus macht. Nicht nur das Gewicht der Fische, sondern auch das Austüfteln der Strategien und die fast unberührte Natur bewegen mich zu meinem Hobby, welches schon eher als Lebenseinstellung bezeichnet werden kann.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, teilt sie mir gerne über das Kontaktformular mit.
Ich wünsche euch nun viel Spaß auf dieser Seite und schaut auch auf die neue Vorstellung der Teammitglieder Timo und Frank.
Euer Simon
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